Das ist 3D-Secure Mit den 3D-Secure-Technologien "Verified by Visa", "MasterCard SecureCode"
und "Maestro SecureCode" schützen Sie sich als Online-Händler vor dem Missbrauch
von Kreditkarten. Die Anwendung von 3D-Secure stellt sicher, dass es sich bei dem
Käufer tatsächlich um den Kreditkarteninhaber handelt. Wenn Sie diese in ipayment
bereits integrierten Verfahren nutzen, entfällt so für Sie das Rückbelastungsrisiko
(Chargeback) beim Widerruf von Transaktionen aus Missbrauchsgründen - Sie profitieren
von der Haftungsumkehr ("Liability Shift") für mit Visa, MasterCard und Maestro abgewickelte Verkäufe!
3D-Secure und die mögliche Haftungsumkehr verbessern die Sicherheit bei der Abwicklung von
Kreditkartenzahlungen im Online-Handel. Die Sicherheitsverfahren ersetzen aber nicht gute
und intelligente Systeme zur Betrugserkennung und -verhinderung, die ipayment zusätzlich bietet.
Die Nutzung von 3D-Secure ist mit ipayment ohne Mehrkosten möglich, auch viele Zahlungsanbieter
verlangen kein zusätzliches Entgelt. Mit dem Einsatz von 3D-Secure signalisieren Sie Ihren Kunden,
dass Sie Sicherheitsbelange ernst nehmen und schaffen so Vertrauen bei Kreditkarten-Zahlungen in Ihrem Shop.
Die Kartenorganisationen MasterCard und Visa gewährleisten dem Händler bei der Verwendung der
3D-Secure-Sicherheitsverfahren "MasterCard SecureCode", "Maestro SecureCode" und "Verified by Visa"
in bestimmten Fällen eine Haftungsumkehr (Liability Shift). Die Regeln hierfür sind bei den beiden
Organisationen unterschiedlich und werden in unregelmäßigen Abständen angepasst.
Durch die folgenden Informationen erhalten Sie einen Überblick über die Regeln der Kartenorganisationen.
Die Informationen sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie die aktuellen und für Sie gültigen
Regeln und Bestimmungen erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren Zahlungsanbieter,
über den Sie diese Kreditkarten akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie auch in den AGB
Ihres Akzeptanzvertrages oder bei weiteren Informationsquellen Ihres Anbieters.
Regeln für alle Sicherheitsverfahren
Der Händler muss die entsprechenden Logos der Sicherheitsverfahren bzw. -programme auf den Webseiten
und vor allen auf Zahlungsseiten im Online-Shop anzeigen. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die
Haftungsumkehr auch nachträglich entzogen werden.
Wenn aufgrund von technischen Fehlern oder Problemen die Passwort-Prüfung nicht möglich ist,
so gilt die Haftungsumkehr nicht. In diesem Fall wird die Transaktion von ipayment so behandelt,
als würde der Händler kein Sicherheitsverfahren einsetzen.
Regeln für "Verified by Visa"
Bei Visa gilt grundsätzlich eine weltweite Haftungsumkehr, sobald ein Händler das
Sicherheitsverfahren in seinem Online-Shop unterstützt. Die Haftungsumkehr gilt unabhängig davon,
ob die Kreditkarte des Käufers ein Passwort besitzt oder nicht - Maßgeblich ist, dass der Händler
"Verified by Visa" anbietet. Die Haftungsumkehr gilt für Visa-Chargebacks aus Missbrauchsgründen im E-Commerce-Geschäft.
In den folgenden Fällen gilt für Visa allerdings keine Haftungsumkehr:
beim Einsatz von sog. "Commercial Cards" für Inter-Regionale Transaktionen (Transaktionen mit nicht-europäischen Kreditkarten)
beim Einsatz von anonymen Prepaid-Karten
In bestimmten Fällen (z.B. bei sehr vielen Chargebacks) kann ein Händler von Visa von der Haftungsumkehr ausgeschlossen werden.
Regeln für "MasterCard SecureCode"
Ab dem 1. November 2006 gilt auch für MasterCard-Transaktionen eine weltweite Haftungsumkehr,
sobald der Händler das Sicherheitsverfahren in seinem Onlineshop einsetzt. Die Haftungsumkehr
gilt unabhängig davon, ob die Kreditkarte des Käufers ein Passwort besitzt oder nicht.
Hauptsache der Händler bietet "MasterCard SecureCode" an. Die Haftungsumkehr gilt für
MasterCard-Chargebacks aus Missbrauchsgründen im E-Commerce-Geschäft.
Die Haftungsumkehr gilt weiterhin auch für Prepaid-Karten von MasterCard.
Regeln für "Maestro SecureCode"
Die Akzeptanz von Maestro Debit-Karten ist im Internet ausschließlich mit Benutzung dieses
Sicherheitsverfahrens und somit einer Passwort-Abfrage gestattet. Dann gilt die Haftungsumkehr
wie bei MasterCard SecureCode weltweit für Maestro-Chargebacks aus Missbrauchsgründen im
E-Commerce-Geschäft. Falls aus technischen Gründen eine Passwort-Abfrage nicht möglich ist,
kann keine Transaktion ausgeführt werden.
So funktioniert 3D-Secure
Bei den 3D-Secure Sicherheitsverfahren wird sicherstellt, dass es sich bei dem
Besteller auch tatsächlich um den Inhaber der Kreditkarte handelt.
Der Karteninhaber registriert sich bei seiner Bank für 3D-Secure.
Hierbei legt er ein Passwort und einen Sicherheitshinweis fest.
Beim Einkauf im Internet wählt der Kunde die gewünschten Produkte
oder Dienstleistungen aus, legt sie in den Warenkorb und gibt
nach Auswahl der Zahlungsart die Daten seiner Kreditkarte ein.
Daraufhin wird der Kunde auf eine Seite seiner Hausbank weitergeleitet,
auf der er sein persönliches Passwort eingibt.
Zusätzlich wird dem Kunden der von ihm vergebene Sicherheitshinweis auf der Seite
zur Passworteingabe angezeigt.
Die Bank verifiziert das Passwort und gibt dann die
Transaktion frei. Sowohl Händler als auch Karteninhaber
haben nun die Gewissheit, dass die gegenseitige Identität
verifiziert wurde. Das Passwort ersetzt damit sozusagen die
Unterschrift bei einem Einkauf an der Ladentheke.
Wenn für eine Kreditkarte noch kein Passwort vergeben wurde, funktioniert der Einkauf wie bisher auch ohne Passwort.
Das folgende Schaubild zeigt den Ablauf einer Transaktion mit 3D-Secure am Beispiel von "Verified by Visa".
Je nachdem, wie ipayment in Ihrem Shop integriert ist, lassen sich diese neuen Sicherheitsverfahren
einfach mit wenig Aufwand benutzen oder schnell integrieren. Im nächsten Absatz finden Sie weitere Informationen dazu.
So nutzen Sie 3D-Secure
Zahlungsanbieter
Derzeit können wir diese neuen Sicherheitsverfahren für fast alle deutschen Kreditkarteninstitute
anbieten. Bei einigen der Karteninstitute fallen hierfür allerdings geringe einmalige oder
jährliche Kosten an. Bei den Zahlungsanbietern über das ipayment Terminalsystem erhalten Sie nähere Informationen.
Mit den weiteren Karteninstituten und Zahlungsanbietern befinden wir uns in Gesprächen,
um auch mit diesen zusammen bald die Sicherheitsverfahren anbieten zu können.
Aktivierung von 3D-Secure
Unter folgenden Vorraussetzungen können Sie 3D-Secure mit wenigen Klicks aktivieren:
Sie nutzen eines der folgenden Shopsysteme
1&1 E-Shop
osCommerce (ipayment-Standardmodul)
oder Sie nutzen ipayment mit einem selbst entwickelten Shopsystem oder Webformular im
Normalen Modus oder
Silent-Modus
Im ipayment-Konfigurationsmenü wählen Sie in der Rubrik "Zahlungsmedien" "MasterCard",
"Maestro" oder "Visa". In der Box "Weitere Angaben" aktivieren Sie dann MasterCard
SecureCode bzw. Verified by Visa. Maestro SecureCode ist automatisch aktiviert,
sobald Sie Zahlungen mit Maestro akzeptieren. Danach schaltet Visa bzw. MasterCard
die Sicherheitsverfahren frei.
Sie erhalten von uns eine E-Mail wenn die Aktivierung erfolgt ist.
Ab diesem Zeitpunkt können Sie die Sicherheitsverfahren für die gewünschten Anwendungen
unter "Details ändern" über das Setzen eines Häkchens in der Checkbox "Zahlungsauthentifizierung
aktivieren?" einschalten.
3D-Secure wird nun automatisch in den Zahlungsablauf integriert.
Je nach Anbindung der Shophersteller und der Zahlungssysteme sind die neuen Verfahren auch bei anderen Shopsystemen sofort einsetzbar.
Wenn Sie ipayment über den Gateway-Modus oder den SOAP-Webservice integriert haben, fallen in der Regel verschiedene Änderungen für die Aktivierung der Zahlungsauthentifizierung in Ihrem Shopsystem an. In der Technischen Dokumentation erhalten Sie detaillierte Informationen.
Können wir helfen?
Haben Sie noch Fragen zur Funktionsweise, der Aktivierung oder der Nutzung von 3D-Secure?
Brauchen Sie Hilfe bei der Integration selbst entwickelter oder hier nicht aufgeführter Shopsysteme?
Richten Sie Ihre Anfragen an support@ipayment.de - Wir helfen gerne!